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Ute Hiller

„Es gab eine Zeit, in der an Aids oder Folgekrankheiten von HIV verstorbene Menschen verleugnet wurden. Die Familien logen über die Todesursache ihrer Angehörigen und schlossen die Menschen, welche dem Verstorbenen FreundInnen und BegleiterInnen waren, aus. Nach 30 Jahren Aids ist dieses Verstecken in Deutschland glücklicherweise weitgehend überwunden. Dafür ist das Grabmal auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof ein Zeichen. Hier werden die Namen der Verstorbenen genannt und hier können ausnahmslos alle um ihre PartnerInnen, Kinder, FreundInnen und Verwandten trauern.

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Ute Hiller, Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe e.V.