Author Archives: Karen Scheper

Foto: Marcel de Groot

Marcel de Groot

„Eine Grabstätte für Menschen, die an den Folgen von HIV gestorben sind, halte ich für sehr sinnvoll und wichtig. Wir erleben leider immer noch, dass Menschen, die HIV-positiv sind, aus dem sozialen und beruflichen Leben ausgegrenzt werden. Manche verlieren ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Freunde und stehen alleine da.

Gerade für diese Menschen ist ein Denkmal als Ort des nicht vergessen Werdens wichtig. Für alle andere kann es auch ein Ort zum Gedenken und Erinnern an Freunde, Partner und Angehörige werden.

Ich finde es erfreulich, dass „Denk mal positHIV e.V.“ für den Gestaltungswettbewerb die Initiative ergriffen hat und wünsche bei der Umsetzung viel Erfolg.“

Marcel de Groot, Geschäftsführer Schwulenberatung Berlin

Foto: Marcel de Groot

Marcel de Groot

„Eine Grabstätte für Menschen, die an den Folgen von HIV gestorben sind, halte ich für sehr sinnvoll und wichtig. Wir erleben leider immer noch, dass Menschen, die HIV-positiv sind, aus dem sozialen und beruflichen Leben ausgegrenzt werden. Manche verlieren ihre Arbeit, ihre Familie, ihre Freunde und stehen alleine da.

Gerade für diese Menschen ist ein Denkmal als Ort des nicht vergessen Werdens wichtig. Für alle andere kann es auch ein Ort zum Gedenken und Erinnern an Freunde, Partner und Angehörige werden.

Ich finde es erfreulich, dass „Denk mal positHIV e.V.“ für den Gestaltungswettbewerb die Initiative ergriffen hat und wünsche bei der Umsetzung viel Erfolg.“

Marcel de Groot, Geschäftsführer Schwulenberatung Berlin

Foto: Fotostudio Hirch, Köln

Gerhard Grühn

“Es war eine furchtbare Zeit bis Mitte der neunziger Jahre: Die Menschen starben wie Fliegen an den Folgen von Aids. Ich konnte damals irgendwann nur noch an Beerdigungen teilnehmen, wenn ich mich dafür seelisch stark genug fühlte.

weiterlesen...

Gerhard Grühn, Positivensprecher der Berliner Aids-Hilfe e.V.

Foto: Fotostudio Hirch, Köln

Gerhard Grühn

“Es war eine furchtbare Zeit bis Mitte der neunziger Jahre: Die Menschen starben wie Fliegen an den Folgen von Aids. Ich konnte damals irgendwann nur noch an Beerdigungen teilnehmen, wenn ich mich dafür seelisch stark genug fühlte.

weiterlesen...

Gerhard Grühn, Positivensprecher der Berliner Aids-Hilfe e.V.

Foto: BAH

Ute Hiller

„Es gab eine Zeit, in der an Aids oder Folgekrankheiten von HIV verstorbene Menschen verleugnet wurden. Die Familien logen über die Todesursache ihrer Angehörigen und schlossen die Menschen, welche dem Verstorbenen FreundInnen und BegleiterInnen waren, aus. Nach 30 Jahren Aids ist dieses Verstecken in Deutschland glücklicherweise weitgehend überwunden. Dafür ist das Grabmal auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof ein Zeichen. Hier werden die Namen der Verstorbenen genannt und hier können ausnahmslos alle um ihre PartnerInnen, Kinder, FreundInnen und Verwandten trauern.

weiterlesen...

Ute Hiller, Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe e.V.

Foto: BAH

Ute Hiller

„Es gab eine Zeit, in der an Aids oder Folgekrankheiten von HIV verstorbene Menschen verleugnet wurden. Die Familien logen über die Todesursache ihrer Angehörigen und schlossen die Menschen, welche dem Verstorbenen FreundInnen und BegleiterInnen waren, aus. Nach 30 Jahren Aids ist dieses Verstecken in Deutschland glücklicherweise weitgehend überwunden. Dafür ist das Grabmal auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof ein Zeichen. Hier werden die Namen der Verstorbenen genannt und hier können ausnahmslos alle um ihre PartnerInnen, Kinder, FreundInnen und Verwandten trauern.

weiterlesen...

Ute Hiller, Geschäftsführerin der Berliner Aids-Hilfe e.V.

Foto: DAH / Johannes Berger

Carsten Schatz

„Als in den 80ern und 90er Jahren massenhaft Menschen an den Folgen von Aids starben, haben nicht Wenige Beifall geklatscht. Es starben ja vor allem Schwule und „Junkies“. Menschen mit HIV/Aids und die besonders stark betroffenen Gruppen wurden zur Gefahr für „Unschuldige“ ausgerufen. Dagegen sind wir damals auf die Barrikaden gegangen.

weiterlesen...

Carsten Schatz, Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe

Foto: DAH / Johannes Berger

Carsten Schatz

„Als in den 80ern und 90er Jahren massenhaft Menschen an den Folgen von Aids starben, haben nicht Wenige Beifall geklatscht. Es starben ja vor allem Schwule und „Junkies“. Menschen mit HIV/Aids und die besonders stark betroffenen Gruppen wurden zur Gefahr für „Unschuldige“ ausgerufen. Dagegen sind wir damals auf die Barrikaden gegangen.

weiterlesen...

Carsten Schatz, Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe

Foto: Wolfgang Niemeyer

P. Clemens Wagner ofm

Sterben, Tod, Bestattung: vielfach verdrängt und doch unausweichlich für jede und jeden. Das kann Angst machen und Sorge bereiten. Vor allem die Suche nach einem passenden Ort. Auch und gerade Männer und Frauen mit HIV und AIDS und deren An- und Zugehörige müssen immer noch erfahren, dass manche Vorbehalte haben, mit denen sie nicht umgehen können. Um so wertvoller und wichtiger ist jener Platz von Denkmal positHIV auf dem Alten Matthäusfriedhof. Ruhestätte für jene, die dort bestattet werden (möchten) und so einen Platz finden, an dem sie nicht vergessen sind und an dem ihrer gedacht werden kann.

weiterlesen...

P. Clemens Wagner ofm, Gemeindeseelsorger und AIDS Beauftragter der Deutschen Franziskanerprovinz

Foto: Wolfgang Niemeyer

P. Clemens Wagner ofm

Sterben, Tod, Bestattung: vielfach verdrängt und doch unausweichlich für jede und jeden. Das kann Angst machen und Sorge bereiten. Vor allem die Suche nach einem passenden Ort. Auch und gerade Männer und Frauen mit HIV und AIDS und deren An- und Zugehörige müssen immer noch erfahren, dass manche Vorbehalte haben, mit denen sie nicht umgehen können. Um so wertvoller und wichtiger ist jener Platz von Denkmal positHIV auf dem Alten Matthäusfriedhof. Ruhestätte für jene, die dort bestattet werden (möchten) und so einen Platz finden, an dem sie nicht vergessen sind und an dem ihrer gedacht werden kann.

weiterlesen...

P. Clemens Wagner ofm, Gemeindeseelsorger und AIDS Beauftragter der Deutschen Franziskanerprovinz